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Vorstellung der 1. Langen Nacht der Betriebe

 
 
95% der befragten Betriebe würden Neuauflage begrüßen
 

Die Lange Nacht der Betriebe / logo_langenachtbetriebe-de1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGebündelt in einer Publikation stellte das EURAC-Institut für Public Management die Ergebnisse der 1. Langen Nacht der Betriebe vor, die im vergangenen Jahr Ende August im Unterland stattgefunden hat. Zur Präsentation am Freitag des 21. Juni in der Kellerei Tramin sind neben vielen Partnern und Unterstützern auch Landesrat Roberto Bizzo und Oswald Schiefer, Präsident der Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland gekommen.

Mehr als 100 Betriebe in acht Gemeinden des Unterlandes hatten letztes Jahr am 31. August erstmals gemeinsam ihre Werktore für die interessierten Bürger geöffnet. Durch den exklusiven Blick hinter die Kulissen, konnten sich die Besucher – Zählungen zufolge waren es im Schnitt trotz Regenwetters mehr als 300 Personen pro Gemeinde - ein Bild über Professionalität und Faszination von Industrie und Handwerk machen und die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten im Unterland erkunden. Die Gewerbezonen der Gemeinden Aldein, Truden, Montan, Auer, Tramin, Kurtatsch, Margreid und Salurn waren während der Veranstaltung von 21 bis 1 Uhr durch kostenlose Shuttle-Busse verbunden.

„Es stimmt uns sehr positiv, dass 95% der insgesamt 75 Betriebe laut unserer Befragung erneut an der Langen Nacht der Betriebe teilnehmen würden. Die Kooperation mit dem jeweiligen Ansprechpartner in der Gemeinde wurde durchschnittlich als sehr gut bewertet“, resümiert Josef Bernhart, stellvertretender Leiter des EURAC-Instituts für Public Management das Ergebnis der Umfrage, die nach der Veranstaltung durchgeführt wurde. Bei der Wahl des Termins hingegen gab es die meisten Kritikpunkte: 68% der Betriebe würden einen Termin während der Schulzeit bevorzugen, da sie sich dadurch eine stärkere Beteiligung von Schülern erhoffen.

„Durch die Lange Nacht der Betriebe ist es gelungen, die lokale Politik und Wirtschaft an einen Tisch zu bringen. Die Gemeinden und die Betriebe haben ihre Synergien genutzt und sich von ihrer besten Seite gezeigt“, erklärt der Leiter des EURAC-Instituts für Public Management Kurt Promberger, der mit seinem Team die Koordination der Großveranstaltung übernommen hatte.

Die Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen und die Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland haben die Initiative von Anbeginn mitgetragen. „Wir als Bezirksgemeinschaft sehen uns selbst als Teil einer Partnerschaft, um den sozialen Pakt zwischen Bürgern und Institutionen zu stärken und das soziale Netz zu verdichten. Deshalb haben wir uns gerne an der Umsetzung der Langen Nacht der Betriebe beteiligt“, so Oswald Schiefer, Präsident der Bezirksgemeinschaft Überetsch – Unterland. Die Umsetzung oblag den Gemeinden und Betrieben selbst.

Die Idee zur Langen Nacht der Betriebe ist aus einem ESF-Projekt mit der Landesabteilung Arbeit entstanden. In einem Workshop mit Vertretern von Gemeinden und der lokalen Politik und Verwaltung sowie Führungskräften und Unternehmern hat das EURAC-Institut für Public Management nach Ideen für neue attraktive Beschäftigungsfelder gesucht. Im Bezirk Unterland – Überetsch wurde aus den gesammelten Ideen die Lange Nacht der Betriebe als Projekt ausgewählt und umgesetzt.

Die Publikation „Die Lange Nacht der Betriebe im Südtiroler Unterland“ zeigt in kompakter Form, wie das Projektteam von der Idee bis zur Umsetzung vorgegangen ist und enthält die Ergebnisse einer Nachbefragung. Die Erfahrungen und Erkenntnisse können für Folgeveranstaltungen im Unterland und darüber hinaus für alle Gemeinden Südtirols nützlich sein. Die Publikation wird kostenlos an alle Partner und Unterstützer verteilt. Interessierte können sie über die EURAC beziehen.

EURAC / foto_tramin0 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 
Kontakt: Marina Tschager, marina.taschager@eurac.edu, Tel. 0471 055 414



 

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