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Projekt GaYA-Beteiligung junger Bürger im Alpenraum

Am Donnerstag, 29. Juni 2017, lud das Institut für Vergleichende Föderalismusforschung der Eurac Research im Rahmen des Projektes GaYA zu einer Vorstellung der ersten Ergebnisse des Projektes ein. Das Interreg Projekt GaYA startete im Dezember 2016 für die Dauer von zwei Jahren und beschäftigt sich primär mit den Beteiligungsmöglichkeiten junger Bürger an politischen Entscheidungen im Alpenraum. Bei der Veranstaltung wurden die ersten Zwischenergebnisse der wissenschaftlichen Analyse, welche von der Eurac Research koordiniert wurde, vorgestellt.

Partizipation, so Francesco Palermo, Leiter des Instituts für Föderalismusforschung, ist ein Element, welches innerhalb der politischen Entscheidungen immer wichtiger und die Entscheidungsträger zunehmend in schwierige Situationen versetzen wird. Die Entscheidungen der Politiker sollen durch Partizipation nicht ersetzt, aber ergänzt werden – und dafür bedarf es auch des Einsatzes von Jugendlichen.

Nach einer kurzen Begrüßungsrede wurde zunächst das Projekt GaYA vorgestellte, sowie der bereits erstellte vergleichende Report „Demokratische Partizipation und Bürgerbeteiligung im Alpenraum“ präsentiert.

Darauf folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die politische Beteiligung von jungen Erwachsenen in den alpinen Regionen und Gemeinden: Welche Möglichkeiten und Herausforderungen?“ in welcher von verschiedenen Experten aus diesem Bereich über die diversen Möglichkeiten der Jugendlichen diskutiert wurde.

Am Nachmittag folgten Diskussions- und Netzwerk-Tische. Aufgeteilt auf fünf verschiedene Politikfelder konnten sich die Teilnehmer an zwei jeweils 40-minütigen Diskussionen beteiligen. Zur Auswahl standen: das Instrument Bürgerrat, der Bürgerhaushalt, Raumplanung und Verkehr, Jugend und Umwelt.

So berichtete beispielsweise beim Tisch „Bürgerhaushalt“ der Bürgermeister von Mals, Ulrich Veith, über das in seiner Gemeinde eingeführte Konzept des Bürgerhaushaltes: 200.000 € des Haushaltes werden den Bürgern zur Verfügung gestellt, diese stimmen gemeinsam über die Verwendung der Mittel ab, die Politiker ziehen sich komplett aus der Entscheidung zurück.

Als Abschluss der Tagung wurde ein Ausblick über den weiteren Verlauf des Projektes vorgestellt. In der zweiten Phase der Studie geht es nun um die partizipative Demokratie in der kommunalen Praxis. Man darf gespannt bleiben.


Foto: Eurac Research


 

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