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Orts- und Stadtmarketing ganzheitlich betrachtet
EURAC / TeilnehmerInnen und Referenten des Seminars Die Gemeinde als Marke / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEURAC-Seminar mit zahlreichen Erfolgsbeispielen
„Der beste Weg, die Zukunft der eigenen Marke vorauszusagen, ist sie selbst zu entwickeln“, ist Günther Botschen von der Universität Innsbruck überzeugt. Und er muss es wissen, hat er doch die Stadt im Herzen der Alpen zu einem klaren Markenprofil geführt. Innsbruck steht nicht nur für alpin-urbanes Leben, sondern lebt dies auch vor. Ein strategisches Profil entsteht aus bisherigen und zukünftigen Erfolgsmustern. „Wo komme ich her und wo will ich hin“, bringt Günther Botschen die entscheidende Frage auf den Punkt. Die Antwort darauf entsteht in gemeinsamen Projektgruppen, die möglichst alle Entscheidungsträger miteinbeziehen. In der Folge gilt es den Weg zu einer starken und unverwechselbaren Marke konkret zu planen. Beispiele sind eine zeitgeistige Architektur, sinnliche und kunstvolle Inszenierungen sowie Blick-, Bewegungs- und Kommunikationsfreiheit. „All dies gelingt nicht von heute auf morgen und die obersten Führungskräfte in Politik und Verwaltung müssen voll dahinterstehen“, benennt Günther Botschen wesentliche Erfolgsfaktoren von Markenbildungsprozessen und ergänzt: „Energie für die Umsetzung nutzen heißt, nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen.“ Vieles erfolgreich umgesetzt hat auch die Osttiroler Bezirksstadt Lienz, wie deren Marketingleiter Oskar Januschke eindrucksvoll zu berichten weiß. Oskar Januschke und Günther Botschen referierten gemeinsam mit Josef Bernhart von der EURAC-Bozen am Donnerstag, 2. Februar 2012 im Rahmen eines Seminars zum Thema „Die Gemeinde als Marke – erfolgreiches Stadt- und Ortsmarketing“.

Im Bild: Die Teilnehmer mit Referenten am EURAC-Seminar “Die Gemeinde als Marke“


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