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Die Hoffnung bleibt: Zukunft des Wirtschaftsstandortes Kärnten
"Die Wirtschaftspolitik in Kärnten wird derzeit nicht so empfunden, als dass etwas weitergeht", kommentierte der bekannte Politologe Prof. Peter Filzmaier von der Donau-Universiät Krems zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie. Er präsentierte diese anlässlich der Vorstellung des aktuellen Kärntner Jahrbuches der Politik, die am 14. Dezember 2011 im Rathaus von St. Veit an der Glan stattfand. Nur 4% der Bevölkerung sagen demnach, Kärnten stehe budgetär sehr gut da und bis zu 50% der Befragten geben an, dass niemand und schon gar nicht die Politik (weniger als 10% glauben dies) ein entsprechendes Wirtschaftskonzept zur Lösung der gegenwärtigen und zukünftigen Probleme habe. Obwohl 60% der Unternehmer der Meinung sind, der Kärntner Wirtschaftsstandort sei benachteiligt und gar 81% angeben, es gebe nicht ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte, so werde trotzdem Hoffnung für die Zukunft geäußert, so Peter Filzmeier resümierend. Dazu brauche es allerdings Maßnahmen in "wahllosen Jahren". Eine dieser Maßnahmen könnte die gezielte, kontrollierte Zuwanderung sein, vor allem da Zuwanderer derzeit in Kärnten im Durchschnitt um zehn Jahre älter sind als in der EU.
Südtirol war bei der Präsentation des aktuellen Kärntner Jahrbuchs der Politik durch Dr. Josef Bernhart von der EURAC-Bozen vertreten, der bereits 2004 gemeinsam mit Prof. Kurt Promberger (EURAC-Bozen und Universität Innsburck) einen Beitrag zur Situation der Gemeinden in Südtirol verfasst hatte. 
Hier können Sie das Kärntner Jahrbuch der Politik 2011 bestellen.

 
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