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Biomasseheizkraftwerk Lienz erhält Bestnoten
In seiner Diplomarbeit untersuchte Thorsten Henss den Nachhaltigkeitsbeitrag des Biomassefernheizwerk Lienz auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene. Die Ergebnisse der Untersuchung sprechen eindeutig für die Stadtwärme Lienz. So wurden durch die Anlage, die seit dem Jahr 2000 besteht und einen Versorgungsgrad von 85% im Lienzer Talboden erreicht, im Jahr 2006 18.000 Tonnen weniger Kohlendioxid in die Luft abgegeben, als dies ohne die Anlage der Fall wäre. Pro Kopf wurden in Lienz im Jahr 2006 1,18 Tonnen CO2 eingespart, womit Lienz auf gutem Weg zur Einhaltung der Kyoto-Ziele bis 2010 (Einsparung des CO2 – Ausstoßes/Kopf von 2,76 t) ist.

Auch die ökonomischen Aspekte sprechen laut Thorsten Henss für das Biomasseheizkraftwerk: Im Jahr 2005 wurde 5.00.000 l Heizöl und 580.000 kg Kohle durch heimische Biomasse ersetzt. „Nach Berücksichtigung von Wertschöpfung, Heizkostenunterschieden und indirekten Steuern standen in Osttirol 2005 circa 3.000.000 Euro mehr für Konsum und Investition zur Verfügung als ohne Stadtwärme“, erklärt Henss. Auf sozialer Ebene sprechen laut Henss Vorteile wie Heizkostenersparnis, höhere Versorgungssicherheit, Stärkung forstwirtschaftlicher Familienbetriebe und Komfortgewinn eindeutig für das Biomassefernheizwerk. „Die Stadtwärme Lienz ist ein eindeutig nachhaltiges Projekt! Sie ist eine gelungene Verbindung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Belangen“, so das Fazit von Thorsten Henss Arbeit.

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